"WAS IHR WOLLT - ODER SPIELT DER NARR DEN HAMLET"

Einladung zum "Theaterfestival 2002" Dornach (Schweiz)

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Pressestimmen

Südkurier
“Der Ur-Klassiker wurde der modernen Sprache angenähert und als furioses Bühnenspektakel inszeniert. Das Stück wurde zum Wechselbad zwischen Komik und Ernst.“

Esslinger Zeitung
„Die Erwartung einer deftig- komödiantischen Handlung wird nicht enttäuscht. Im furiosen Wechsel zwischen Komik und Ernst liegt seine Stärke.“

Info3,Frankfurt
„Eine bemerkenswerte Produktion. Eine hervorragende Inszenierung mit vielen guten Schauspielern.“

FNS, Radolfzell
„Die Besucher bekamen eine wunderbare Auslegung eines Shakespeare-Stückes vorgeführt. Der Text wurde zwar aufbereitet, blieb aber klar als echter Klassiker erkennbar. Die Inszenierung setzte auf eine lebendige, ausdrucksstarke Bildsprache. Hier wurde klar, was aus Shakespeare wirklich gemacht werden kann.“

Rems-Zeitung, Schwäbisch-Gmünd
„Verworren und verzwickt geht es bei Shakespeare ja meist zu, vielschichtig seine Stücke und Zerissenheit bei den Akteuren. Doch es geht auch deftig zur Sache, schwankhaft die Episoden und derb die Späße, all dies vermochte PUCK Die Bühne bei seinem Gastauftritt am Freitagabend trefflich herüberzubringen. Die muntere Spielerschar tat einen tiefen Griff in die Trickkiste des Theaters. Es wurde geschmachtet und intrigiert, getobt und geziert, dass es eine Augenweide war. Ausgezeichnete Sprechtechnik und perfekte Körpersprache, sparsame aber passende Kostüme und Requisiten zeichnen die Bühne und bewiesen eindeutig die Ausdrucksstärke ihrer Darsteller.“

Augsburger Allgemeine Zeitung
„PUCK, Die Bühne spielte Shakespeares „Was Ihr Wollt“ und machte dabei mit Text – und Personalfassung nahezu, was sie wollte. Dennoch bot PUãK einen Shakespeare in Reinform und von höchster schauspielerischer Qualität. Das Stuttgarter Ensemble unter der brillanten Regie von Cornelia und Christian Schlösser hat zwar die Grundhandlung der Vorlage erhalten, aber erstens den Text neu übersetzt und zweitens Figuren und Motive aus Hamlet dem Geschehen beigemengt. Beide Bearbeitungsweisen sind geglückt. Es war eine Lehrstunde der Schauspielkunst, der Shakespeare Interpretation und des möglichen Theatervergnügens trotz drei Stunden Spieldauer.“

Trierischer Volksfreund
„Die Inszenierung durch C&C Schlösser ist in jeder Hinsicht gelungen, damit haben sie es geschafft, ein breites Publikum für große Theaterliteratur zu begeistern.“


"DIE TROERINNEN"

W.Shakespeare, Kulturwerk Naost, Stuttgart

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Pressestimmen

Trierischer Volksfreund
Nein zu Gewalt und Krieg
Beeindruckende Absage an Krieg und Gewalt
"Krieg ist zeitlos. Und das, was die Figuren äußern, passiert heute mehr denn je: Der Krieg beginnt im eigenen Kopf und kennt nur Verlierer. Eine Botschaft, die ankommt. Immer auf der Suche nach Diskussionen, ist das Ensemble mit riesigem Erfolg in ganz Deutschland und der Schweiz unterwegs."

Göttinger Tagblatt
Krieg in unseren Köpfen
"...zeitlose Militärs posieren selbstgefällig und brutal, aber auch nervös und verunsichert. Im Zentrum Königin Hekabe, überzeugend gespielt von Cornelia Elter."

Stuttgarter Zeitung
Krieg ohne Gewinner
Ein Signal setzen wider den Krieg
"Bei der vorläufigen Derniere schwieg das Publikum, das Stück bestürzt, hat nachdenklich gemacht. In einer Sprache, die nicht ihre Muttersprache ist, haben es die Schauspieler verstanden, Emotionen zu wecken."

Radolfzell
Der Krieg entsteht im eigenen Kopf

"Am Tag der bundesweiten Anti-Kriegsdemonstrationen brachte das Doppelgängertheater das eindrücklichste Plädoyer gegen den Krieg und seine Folgen: Die Troerinnen in einer Fassung von Walter Jens, aufgeführt von der Theaterkompagnie Stuttgart... Das hervorragend inszenierte und gespielte Stück berührte tief. Jedem der Besucher war wohl klar, dass es eine bestürzende Aktualität offenbart. Troja, das kann Bosnien sein, Palästina, Tschetschenien. Oder Irak."

Gelnhäuser Neue Zeitung
Den Wahnsinn des Krieges dargestellt

"Mit einer großartigen Vorstellung begeisterten die Schauspieler in der Stadthalle Gelnhausen. ...Die beklemmende, nachdenklich stimmende Wirkung des Stückes ist sowohl im rethorischen Pathos - einer Mischung aus loderndem Schmerz und analysierender Vernunft - als auch der emotionalen Darstellungsweise des Theaterensembles zu suchen. Das große schauspielerische Können, welches das anspruchsvolle Stück erfordert, wurde auf ergreifende Weise erfüllt."

Gelnhäuser Tagblatt
Die zeitlose Grausamkeit des Krieges

"...Krieg kennt keine Sieger. In Jens Bearbeitung des klassischen Werkes "Die Troerinnen" wird deutlich, dass nicht Sieg, Erfolg und Sicherheit aus einem Krieg entspringen, sondern Leiden, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Dazu passte das spärliche Bühnenbild, beschränkt auf einsam dastehende Holzbalken und Ruinen aus Schutt und Asche , auf denen die Darsteller der Theater Kompagnie Stuttgart meisterhaft agierten. Dieses Bühnenbild gab den Schauspielern den passenden Rahmen, um mit ihrem eindringlichen Spiel Emotionen zu wecken:"

Südkurier
"Nach der Schlacht ähneln sich die Gesichter, Sieger und Besiegte, gleichermaßen hohlwangig, den Schlachten entronnen, vielleicht mit heiler Haut, aber nicht ohne Schaden an ihrer Seele. Die neue Ordnung der Sieger prägt schiere Gewalt. Dabei ist die gemeine Brutalität nur ein Register ihres Spiels. Außerdem posieren diese Militärs selbstgefällig, anzüglich, nervös-irritiert, verletzt und sogar verunsichert - beinahe bis hin zur Opferrolle. Sie spielen eben Mörder - und Menschen. Solch ein Ausdrucksreichtum kennzeichnete die gesamte Inszenierung. Die Troerinnen sind ein aktuelles Stück."

Erziehungskunst
"Zurück bleibt der Wunsch, dass dieses Stück möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden sollte und zum Bestandteil der Auseinandersetzung mit der Gegenwart werden könnte."

Zofinger Tagblatt
Krieg lässt auch Sieger zum Verlierer werden.

Großer Applaus auf der Bühne des Zofinger Stadtsaals

"Da stehen sie, Sieger und Verlierer, vor den Trümmern des geplünderten Troja, doch eigentlich sind sie alle Opfer, die triumphierenden Griechen ebenso wie die in Sackleinen gehüllten Frauen Trojas - Bosniens, Tschetscheniens, des Kosovo-...
Eine "starke Truppe"führt hier vor, dass der Mensch den Krieg als drastische Form der Auseinandersetzung bis heute nicht überwunden hat. Wehklagen nicht nur auf der eigenwilligen Bühnenetagerie - karges Tongemisch aus Wind, Wellen und verzertem Stöhnen - unterstreicht morbid die Szenerie. Ganz in der Haut der anderen Cornelia Elter, als kluge, aber gebrochene Königin Hekabe. Eine großartige Leistung, an die mit ähnlicher Einfühlung Britta Scheerer in der Besetzung als Hektors Witwe Andromache heranreicht. Seine Zwiespältigkeit bringt Jürgen Lary als griechischer Herold gut zum Ausdruck, ebenso Paul Vervecken mit grotesk angespitzten Auftritt als Menelaos..."


2000 "VERSIEGLE NICHT DIE WORTE, DENN DIE ZEIT DRÄNGT"

  Szenische Rezitation mit Sprechchören


1999 "EIN SOMMERNACHTSTRAUM"

  W.Shakespeare, Kulturwerk Naost, Stuttgart

 
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1998 "HAMLET"

  W.Shakespeare, Forum-Theater Stuttgart
(eigene Übersetzung im gleichen Jahr als Buch veröffentlicht)

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1997 "DAS KALTE HERZ"

nach W. Hauff, u.a. Forum Theater Stuttgart

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